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      Kamin einbrennen: Das erste Anzünden des neuen Kaminofens

      Ein Kamin schafft ein besonderes Raumklima und eine heimelige Atmosphäre. Er bringt Wärme und Entspannung. Der Kamin lässt Gemütlichkeit einkehren und schafft eine knisternde Atmosphäre. Die richtige Bedienung des Kaminofens ist wichtig, um lange Freude an dem guten Stück zu haben.

      Der erste Kaminbetrieb

      Beim ersten Kaminbetrieb gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. Jeder Ofenhersteller wird seinem Käufer empfehlen, den Kamin vor dem ersten Kaminbetrieb ordentlich einzubrennen. Der Kamin lässt Gemütlichkeit am besten zu, wenn er richtig eingebrannt ist. Dabei geht es darum, dass sich der Einbrennlack, welcher sich im Inneren des Ofenkörpers befindet, richtig eingebrannt wird und anschließend gründlich aushärtet. Zudem wird durch diesen Vorgang auch das restliche Material einer eingehenden Prüfung unterzogen. Dabei ist es normal, wenn der Ofen beim Brennen knackt oder knistert. Der Kamin lässt Gemütlichkeit auch durch diese Geräusche entstehen.

      Die Vorbereitung des Kaminofens

      Damit der Kamin in Zukunft Wärme und Entspannung spendet, muss er richtig eingebrannt werden. Dieser Vorgang muss gründlich vorbereitet werden. Einige Maßnahmen können schon vor dem Ofenkauf getroffen werden. Hierzu gehört die Begutachtung und Auswahl der richtigen Standfläche ebenso wie die Festlegung der Anschlussmöglichkeiten und die Vorbereitung der nötigen Feuerschutzmaßnahmen. Hier sind beispielsweise Mindestabstände einzuhalten und eine Bodenplatte anzubringen. Die beste Beratung in dieser Sache erhalten Sie von Ihrem Schornsteinfeger oder Ofenhersteller. Der Kamin lässt Gemütlichkeit in seiner Vollendung zu, wenn alle wichtigen Maßnahmen getroffen wurden und er richtig eingebrannt worden ist.

      Die erste Befeuerung des Kaminofens

      Wenn der Ofen steht, möchte man diesen natürlich so schnell es geht auch in Betrieb nehmen, um Wärme und Entspannung in die eigenen vier Wände zu bringen. Dabei ist es zunächst wichtig, erst noch einmal alles gründlich zu überprüfen. Das gilt für die Anschlüsse sowie für den Innenraum. Es muss sichergestellt werden, dass dieser leer ist. Auf dem Ofen selbst sollten keinerlei Gegenstände stehen oder liegen. Ebenso sollte man die lackierten Flächen nicht berühren. Um den Kaminbetrieb zu starten, müssen alle Luftregler geöffnet werden. Gleiches gilt für die Drosselklappe. In den Heizraum kann nun das Brennholz gelegt werden. Dieses sollte gut durchgetrocknet sein. Man sollte das Holz zunächst vorsichtig einlegen, um Schäden zu vermeiden. Als Anzündhilfe kann man nun etwas Holzwolle verwenden. Mit einem Streichholz kann nun das Feuer entfacht werden. Sobald die Scheite angebrannt sind und die Flammen lodern, kann die Luftzufuhr auf ein Normalmaß gedrosselt werden. Beim Vorgang der ersten Befeuerung ist es wichtig, dass die Ofentüren nicht luftdicht verschlossen werden. Die Türen sollten laut Ofenhersteller hingegen bei geschlossenen Griffen angelehnt werden. Dies verhindert ein Einbrennen der Türdichtung. Um die Tür aufzuhalten, kann man auch einen kleinen Holzscheit dazwischen legen. Ist das erste Feuer ausgebrannt, braucht der Ofen etwa drei Stunden, um richtig auszukühlen. Danach sollte eine erneute Befeuerung erfolgen. Auch hier sollten die Türen leicht geöffnet bleiben. Zudem sollte man die Finger vom Lack fernhalten, da ansonsten unschöne Abdrücke hinterbleiben könnten. Das eingesetzte Holz sollte in etwa ein Gewicht von 3 kg mitbringen. Noch effektiver ist es laut Ofenhersteller, wenn man die Hitze von Befeuerung zu Befeuerung steigert. Das Ausbrennen sollte dabei zwischen 5 und 7 Vorgänge umfassen. Der Einbrennlack ist am Ende verantwortlich für die Haltbarkeit des Ofens. Bei den ersten Befeuerungen muss man allerdings mit deutlichem Lackgeruch und Lackgasen rechnen. Es entsteht zudem eine Rauchentwicklung. Daher ist es wichtig, dass über die Dauer der Einbrennphase die Räumlichkeiten gut durchlüftet werden, damit bald Wärme und Entspannung Einzug halten können.